Funktionsprinzip des Elektromotors

Funktionsprinzip

Gleichstrommotoren


Schematische Darstellung zur Erklärung 1
Bild 1
Schematische Darstellung zur Erklärung 2
Bild 2
Schematische Darstellung zur Erklärung 3
Bild 3
Schematische Darstellung zur Erklärung 2
Bild 4

Der Gleichstrommotor besteht aus einem magnetischen Stator (im Bild: rot/grün), der fest ist, und einem magnetischen Rotor (im Bild: gelb/blau), der drehbar gelagert ist. Das Magnetfeld des Stators bleibt immer gleich, während sich das Magnetfeld des Rotors jede halbe Umdrehung ändert. In der Startposition stoßen sich der Rotor und der Stator auf beiden Seiten voneinander ab (Bild 1). Durch die magnetische Abstoßung bewegt der Rotor sich um 180° (Bild 2 und 3). Nun ändert sich in der Spule des Rotors durch den Kommutator die Stromrichtung (Bild 3). Dadurch wechselt das Magnetfeld des Rotors seine Polung, stößt sich wieder vom Stator ab und dreht sich 180° weiter (Bild 4). Dort wechselt der Rotor wieder Stromrichtung und Polung (Bild 1) und dreht sich wieder 180° und immer so weiter.

Drehstrommotoren

Der Drehstrommotor besteht ebenfalls aus einem magnetischen Stator und einem magnetischen Rotor. Drei im Dreieck angeordnete Spulen bilden den Stator. Der Drehstrom, mit dem die drei Spulen gespeist werden, besteht aus drei Wechselströmen, die um 120° phasenverschoben sind. Jede Spule des Stators wird von einem Wechselstrom gespeist. Durch das parallele Wechseln der drei Ströme bildet sich ein im Stator drehendes Magnetfeld. Der Magnetische Rotor, dessen Magnetfeld gleich bleibt, dreht sich mit diesem Magnetfeld.